Sorge vor möglichem Atomschlag durch US-Präsidenten

Focus.de meldet heute (08.01.2021): 

Pelosi droht Trump mit Amtsenthebungsverfahren –

… , denn jetzt wird man in Washington plötzlich nervös …, aus “ Sorge vor möglichem Atomschlag durch US-Präsidenten „.

Obwohl oder gerade weil Donald Trump schon in 12 Tagen den Atomkoffer an Joe Biden abgeben muss?

Trump und Pelosi haben nur noch wenige Tage Zeit.

Ob es Pelosi schafft, ihre Drohung in die Tat umzusetzen, darf bezweifelt werden

Wahrscheinlich ist ein ’nuklearer Notstand‘ und die damit verbundene Erklärung des Kriegsrechts Trumps letzte Möglichkeit, seine Macht zu retten und sich vor einer Inhaftierung als Nicht-mehr-Präsident zu schützen. Was sollte ihn davon abhalten, sich auf diese Weise zu retten? Alle anderen Versuche haben zuletzt nicht mehr funktioniert.

Trump hatte vor einigen Tagen seinen kurz vorher selbst begnadigten Freund Michael Flynn vorgeschlagen lassen, das Kriegsrechts zu erklären. Dass Trump diesem Vorschlag widersprochen hätte, ist mir bisher nicht bekannt geworden.

Nordkorea wäre z. B. eine interessante Option für ein solches Kriegsspiel, und diese Möglichkeit hat Trump vorsorglich schon vor längerer Zeit gut vorbereitet. Es gibt aber auch noch andere Anlässe für eine militärische Überraschungsintervention; an Krisenherden mangelt es zur Zeit jedenfalls nicht.

Die Selbst-Begnadigung ist dagegen für Trump eine viel unsicherere Angelegenheit.

Trump hat ja noch nicht aufgegeben und seinen Abgang aus dem Weißen Haus glaubhaft akzeptiert. Er deutet ja immer wieder an,

… da kommt noch etwas …

Weiter schreibt Focus.de:

Die Vorsitzende des US-Repräsentantenhaus, Nancy Pelosi, hat nach eigenen Angaben mit dem US-Generalstabschef besprochen, wie Präsident Donald Trump in seinen letzten Tagen im Amt von einem möglichen Atomangriff abgehalten werden kann. Sie habe mit Mark Milley beraten, wie verhindert werden könne, dass „ein instabiler Präsident militärische Kampfhandlungen einleitet oder auf die Abschusscodes zugreift und einen Atomschlag befiehlt“, erklärte Pelosi am Freitag in einem Schreiben an die demokratischen Abgeordneten.Nancy Pelosi dpa/J. Scott Applewhite/AP/dpa Nancy Pelosi, Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, hält eine Pressekonferenz im US-Kapitol.

Pelosi unterstrich erneut die Bereitschaft des US-Kongresses zu „handeln“, falls Trump nicht „sofort und freiwillig“ abtrete oder von Vizepräsident Mike Pence und dem Kabinett für amtsunfähig erklärt werde.

Seit der Erstürmung des Kapitols in Washington durch militante Trump-Anhänger am Mittwoch steht der abgewählte Amtsinhaber massiv unter Druck. Erst nach langem Zögern verurteilte Trump am Donnerstag die Gewalt in Washington und rief das Land zur „Versöhnung“ und „Heilung“ auf. 

Trump wird vorgeworfen, für den Gewaltexzess mitverantwortlich zu sein, nachdem er seine Anhänger bei einem Auftritt in Washington mit unbelegten Wahlbetrugs-Vorwürfen angestachelt und zum Marsch auf das Kapitol aufgerufen hatte. Die Demokraten fordern deshalb, Trump noch vor dem Amtswechsel im Weißen Haus abzusetzen.

Sehr erstaunlich, oder besser gesagt bestürzend, dass man in Washington erst jetzt auf diese Idee gekommen ist, denn vielleicht ist es jetzt schon zu spät, diesen Fall sicher zu verhindern.

Den Gedanken, “ … das kann doch nicht wahr sein … “ hatte ich in den letzten vier Trump-Jahren fast täglich. Doch mit meinen Befürchtungen habe ich selten völlig falsch gelegen.

Vor dreieinhalb Jahren hatte ich die Befürchtung, dass Trump zum ‚roten Knopf‘ greifen könnte schon gehabt. Nachzulesen unter: “ Wie soll es weiter gehen, wenn Trump merkt, dass ihm die Felle weg schwimmen?

In meinem Beitrag vom 22.07.2017 hatte ich geschrieben:

….Dann könnte Trump ohne lange Diskussion eine kaum beherrschbare außenpolitische ‚Notoperation‘ in Gang setzen. Mit diesem Zaunpfahl hat er ja schon vor einiger Zeit gewunken. Dann wären leicht die Voraussetzungen für einen politischen Ausnahmezustand auch in den USA herzustellen – und dann könnte Trump innenpolitisch auf seine Gutsherrenart ‚aufräumen‘, ohne sich an irgendwelche Gesetze und Regeln zu halten. …

und am 11.08.2017 schrieb ich unter der Überschrift:

Der ‚Nuclear Football‘ könnte bald zur Anwendung kommen

Ich hatte immer die Vermutung und Hoffnung, dass die Administration eine gewisse stabilisierende und gegebenenfalls korrigierende Funktion hat, wenn der Präsident über die Stränge schlägt. Wenn das nicht so ist, dann ist das wohl ein entscheidender Risikofaktor in den amerikanischen Befehlsketten. Also schwindet die Hoffnung, dass es jemanden gibt, der Trump ausbremsen kann, wenn er aus einer Laune heraus auf den ‚roten Knopf‘ drückt. Das kann er wohl jederzeit, denn einer der fünf Adjutanten mit dem ‚Nuclear Football‘, dem Koffer mit den entsprechenden Autorisierungscodes zur Initialisierung des Nuklearfalles, begleitet den Präsidenten jederzeit und überall hin. Dass Trump eine solche Laune beschleichen kann, damit ist wohl zu rechnen. Jedenfalls spricht er davon. Aber er spricht sich – auch in anderen Angelegenheiten – oft mit niemandem ab – schon gar nicht mit Leuten, die ihm widersprechen könnten.

Dass Trump in der jetzigen Situation einfach nur ‚kopflos durchdrehen‘ könnte, ist die eine Möglichkeit. Die andere, aber wahrscheinlichere ist, dass Trump diese Strategie als ‚Plan B‘ für seine eigene Rettung schon seit Anfang seiner Präsidentschaft in der Schublade hatte und einfach nur gut vorgesorgt hat. Vielleicht ist diese Option der ‚Lebensversicherung‘ für sich und seine Familie auch der wichtigste Grund für ihn gewesen, das Präsidentenamt anzustreben.

Schon wieder wünsche ich mir, nicht recht (gehabt) zu haben.

Trump wird irgendwann gewissermaßen einfach verschwinden …

…. und zwar voraussichtlich noch vor Covid-19. Es sei denn, Trump ließe sich in den nächsten Tagen noch etwas einfallen. Nicht nur das „China-Virus“ Covid-19, auch Trump ist gut für Überraschungen, mit denen keiner gerechnet hätte.

Vielleicht steigt Trump aber kurz vor der Vereidigung von Biden einfach nur mit seinem Nuclear Football in seine Air Force One und fliegt nach Moskau, wo ihm ja schon politisches Asyl angeboten worden sein soll. Und Trump könnte sein Flugzeug und den Fußball ja Putin zur Überraschung als Gastgeschenk gleich dalassen. Da würde Putin sicher nicht нет Спасибо [nein danke] sagen.

Die Frage ist, ob dann das „Amerika-Virus“ AMERIKA FIRST seine Virulenz verlieren würde.

Viellecht gibt es irgendwann einen Impfstoff gegen

AMERIKA FIRST-Trumpismus.

Wer weiß, wie lange es dauert, bis ein solcher Impfstoff zulassungsreif ist.

Eine Entscheidung im europäischen Geist

Titelt die Sueddeutsche.de .

“ … Dass Angela Merkel und Jens Spahn das Vakzin [den Corona-Impfstoff der deutschen Firma Biontech] nicht im Alleingang besorgt haben, war trotzdem richtig. (…)“

Ein Lichtblick in der politischen Kultur, mit dem ich noch im letzten Jahr nicht gerechnet hätte. Endlich einmal eine Nachricht im beginnenden Neuen Jahr 2021, die den Hoffnungsschimmer erahnen lässt, dass es eine

Alternative zum „… Ich / Wir zuerst …“

ausgerechnet auch noch von Seiten der Politik gibt.

Und noch besser: Merkel und Spahn verzichten auf Bibelzitate oder verlogene Weihnachtsversprechen, obwohl die beiden der für mich bisher unwählbaren Partei angehören, die mit dem Buchstaben ‚C‘ beginnt.

Allerdings besorgt mich die Kritik an diesem Entscheidungstenor von den grauenvollen Ego-Proleten und intellektuellen Trittbrettfahrern in der deutschen Population.

Vielleicht lag ich mit meiner skeptischen Prognose vom Juni 2020: „Corona-Impfstoff – wann?“ daneben. Ich hoffe, dass meine Einschätzung zu pessimistisch war.

Wenn Merkel und Spahn sich nicht von dieser Linie abbringen lassen und sich im europäischen Raum damit durchsetzten können, dann kommt es vielleicht besser, als ich es mir im letzten Jahr vorstellen konnte.

Früher war alles besser …

Diesen Spruch oder ähnliche Aussagen habe ich von meinen Eltern und Großeltern oft genug gehört; wahrscheinlich bin ich nicht der einzige, der sich so etwas wenigstens gelegentlich anhören musste.

Stimmt das oder ist das Unfug?

Was gleich geblieben ist, und was sich wahrscheinlich nicht ändern wird ist, dass sich die Zeitgenossen der älteren Generationen kopfschüttelnd über das zweifelhafte Verhalten der jüngeren Generation aufregen und mehr oder weniger dramatisierend den nahen Weltuntergang herbeireden.

Im Gegenzug halten die Jüngeren den Älteren gerne vor, die Zeichen der Zeit nicht verstanden zu haben, und dass sie deswegen der Lösung der Weltprobleme ständig im Wege stehen.

Also teilt sich die Weltbevölkerung in den Teil der Zeitgenossen, die der Überzeugung sind, dass alles so bleiben sollte wie es schon immer war, und den anderen Teil, der verlangt, dass sich alles ändern muss, damit es mit Weltuntergang wenigstens nicht allzu schnell geht.

Was sicher stimmt ist:

Früher war vieles anders

– und das war früher schon ganz genau so wie heute.

Dass nichts bleibt wie es ist, beweisen die Geschichtsbücher. Dort wird auch dokumentiert, dass die Menschen sich in früheren Zeiten nicht nur nicht davon abhalten ließen, verrückte Entscheidungen zu treffen, sondern dass die Menschheit von einer Krise in die andere hineinschlidderte. Die Preise für die Krisen waren auch früher meistens nicht gerade niedrig.

Menschheit ohne Krisen scheint es also nicht zu geben.

So weit die Binsenweisheiten.

Also zurück lehnen und denken, ‚ … das hab ich doch immer schon gesagt – aber auf mich hört doch sowieso keiner … . Wichtig ist jedenfalls, dass die Regierung nicht mein Konto plündert. …‘

Ok – geschenkt. – Behalte, was dir andere freiwillig oder unfreiwillig gegeben haben.

Wenn du sowieso vom Leben sonst nichts mehr erwartest, dann achte darauf, dass nicht nur dein Konto, sondern auch dein Hormonhaushalt einigermaßen im grünen Bereich bleibt. Mit Twitter kann man das kostenlos regulieren. Auch wenn keiner auf deine Sprüche reagiert findest du dort immer irgendeinen, der irgendetwas geschrieben hat, was dir einen kleinen Adrenalinschub verschafft. Und du brauchst auch keinen vorher zu fragen. Und du kannst jederzeit weiter scrollen oder wegklicken. So praktisch ist das.

Merkwürdig. Twitter hat es früher doch nicht gegeben.

Back to Normal? – Was war gerade nochmal Normal?

Moment mal, zu welcher Hälfte der Weltbevölkerung gehöre ich denn jetzt?

Die mit dem Vorwärtsgang oder die mit dem Rückspiegel?

oder

Ist die Geschwindigkeit der Veränderung in meinem Kopf größer oder kleiner als die Geschwindigkeit der Veränderung außerhalb meines Kopfes?

Gefällt mir dieses Verhältnis der Veränderungsgeschwindigkeit und kann ich daran etwas ändern? Was hält mich davon ab, das zu tun?

Kleine Zahlenakrobatik aus den USA

Nach den laufend aktualisierten Angaben der New York Times gab es in den USA am 02.07.2020 2.702.100 infizierte Personen; davon waren bis zum Stichtag 128.100 Personen (=4,7% der gemeldeten Fälle) mit oder durch eine Covid-19-Infektion gestorben. Die Angaben decken sich fast genau mit den Zahlen der Johns Hopkins School of Medicine.

Wie die New York Times schreibt waren von den 2,7 Mill. Infizierten mehr als 282.000 Personen in Pflegeheimen oder Langzeiteinrichtungen untergebracht oder dort angestellt. Davon sind bereits mehr als 54.000 gestorben. Das bedeutet, dass sich 10,77 % der infizierten Amerikaner in Pflegeheimen befinden oder bereits dort gestorben sind. Von den infizierten Pflegeheimbewohnern und dort Angestellten haben 19,15% die Infektion bisher nicht überlebt.

Von den 128.100 Covid-19-Sterbefällen der USA fallen 42,15% auf Bewohner und Angestellte von Pflegeeinrichtungen.

Mehr als 75.000 der Insassen und Angestellten von Haftanstalten der USA haben sich bislang mit Covid-19 infiziert; von diesen sind mindestens 657 (0,88% der Infizierten) bereits gestorben. Von den insgesamt infizierten Amerikanern befinden sich 2,78 % in Haftanstalten.

Das bedeutet, – unter der Annahme, dass diese Zahlen die Situation realistisch wiedergeben -, dass die Wahrscheinlichkeit, eine Corona-Infektion nicht zu überleben, in Pflegeeinrichtungen fast 20% beträgt, und dass das Sterbefallrisiko in Pflegeheimen etwa 22 mal so hoch ist wie in Haftanstalten.

Das hat mutmaßlich etwas mit der Altersstruktur der Bewohner zu tun; beiden Gruppen ist gemeinsam, dass weder die Häftlinge noch die pflegebedürftigen Senioren keine Chance haben, die Einrichtung zu verlassen.

Trump oder Covid-19-Virus – wer verschwindet zuerst?

Spiegel.de meldete am 01-07-2020 um 22:41 Uhr:

„… Trotz eines dramatischen Anstiegs der täglichen Neuinfektionen in den USA glaubt Präsident Donald Trump weiter an das Verschwinden des Coronavirus. Die Wirtschaft werde sich bald wieder erholen und

das Virus wird irgendwann gewissermaßen einfach verschwinden“

sagte Trump im Gespräch mit dem Fernsehsender Fox Business. (…)“

Ich behaupte:

Trump wird irgendwann gewissermaßen einfach verschwinden

Die entscheidenden Fragen sind:

Wer verschwindet zuerst?

Was kostet es, Trump und Covid-19 zum Verschwinden zu bringen und wer soll das bezahlen?

Was haben Trump und Covid-19 gemeinsam?

  1. Beide sind nicht nur lästig, sondern sie bedrohen beide nach vielfältigen, aber sehr divergenten Hypothesen die gesamte Weltordnung.
  2. Es ist weder bewiesen noch widerlegt, dass Trump und Covid-19 in einem chinesischen biotechnischen Hochsicherheitslabor erzeugt worden sind, auch wenn es für diesen Verdacht viele Argumente gibt.
  3. Beide sind mit Hydroxychloroquin nicht zu beseitigen.
  4. Beide dominieren seit Jahresbeginn sämtliche Medien und Presseorgane.
  5. Die Weltbevölkerung spekuliert ständig mit zweifelhaftem Erfolg darüber, wie Covid-19 und Trump sich in nächster Zeit verhalten.
  6. Beide stehen über dem Gesetz. Weder Trump noch Covid-19 halten sich an Rechtsvorschriften.
  7. Beide verfolgen einen imperialistischen Anspruch der Beherrschung der Welt.
  8. Beide bringen die Notenbanken dazu, unbeschränkt Geld zu drucken.
  9. Beide sorgen dafür, dass Politiker, Verschwörungstheoretiker und Wissenschaftler immer öfter übereinander schimpfen, bevor sie miteinander sprechen.
  10. Viele Menschen meinen, dass beide eigentlich längst verschwunden sein sollten, was aber unbestritten nicht der Fall ist.

Was unterscheidet Covid-19 von Trump?

  1. Covid-19 ist im Gegensatz zu Trump mit bloßem Auge unsichtbar.
  2. Covid-19 hat es geschafft, sich ohne Twitter-Account in noch kürzerer Zeit als Trump in den medialen Vordergrund zu bringen.
  3. Covid-19 lässt sich im Gegensatz zu Trump nicht durch Meinungsumfragen beeindrucken.
  4. Covid-19 braucht im November 2020 nicht wieder gewählt zu werden.
  5. Trump sorgt dafür, dass immer mehr Menschen auf die Straße gehen; Covid-19 sorgt dafür, dass immer mehr Menschen zuhause bleiben.

Falls einer von beiden ‚irgendwann gewissermaßen einfach‚ verschwinden sollte – was macht der Verbliebene ohne den Zuerst-Verschwundenen?

Und was macht die Weltbevölkerung, wenn ‚irgendwann gewissermaßen einfach‚ beide verschwunden sind?

Man kann es sich einfach nicht vorstellen.

Kalkulation für Weltverbesserer*innen

Gerne hätte ich eine bessere Welt. Mit diesem Wunsch bin ich wahrscheinlich in guter Gesellschaft mit den meisten meiner Zeitgenossen. Die Frage, was aber verschlimmbessert werden sollte, teilt oder spaltet die Menschheit in die verschiedensten Gruppen.

Einen Menschen als ‚Weltverbesserer‘ zu bezeichnen ist meistens spöttisch gemeint.

Wer spottet spricht über sich selbst, denn die spöttische Äußerung hat ihren Ursprung im Kopf das Spötters – und damit beschädigt er sich meistens selbst.

Das Wettrennen um die Impfstoffentwicklung

Deutschlandfunk.de berichtet am 30.06.2020 „So weit ist die Impfstoffforschung gegen das Coronavirus“. Nach Angaben des Verbandes der forschenden Pharmaunternehmen – vfa sind aktuell 153 Impfprojekte angelaufen (Stand vom 24.06.2020). Von diesen Impfprojekten befinden sich 17 in der Phase der Klinischen Evaluation (Stand 29.06.2020 – die aktualisierte ausfühliche Tabelle der WHO kann hier herunter geladen werden).

„Bis vor wenigen Jahren hätte man von der Virusanalyse bis zur Zulassung des Impfstoffs 15 bis 20 Jahre angesetzt.“

Der Wettbewerb – oder besser das Wettrennen der Entwicklungsinstitute ist im vollen Gange.

Die Skepsis in dem von mir verfassten Text, dass ein Impfstoff nicht vor Mitte 2022 zur Impfung der Weltbevölkerung verfügbar ist, halte ich weiterhin aufrecht, auch wenn die Äußerungen von Vertretern der Politik und der Impfstoffhersteller sehr oft viel optimistischer klingen. Es ist keineswegs so, dass ich mir einen Impfstoff gegen Covid-19 nicht früher wünschen würde – ganz im Gegenteil!

Ich bin gespannt ob ich mit dieser Einschätzung richtig oder falsch liege.